An einem schönen Tag im April fuhren wir auf den Bauernhof von Frau Göttsberger. Als wir nach einer dreiviertel Stunde in Babensham angekommen waren, begrüßte uns die Familie Göttsberger herzlich.
Als erstes erklärte uns Herr Göttsberger, was und wieviel eine Kuh frisst und trinkt. Wir waren darüber sehr erstaunt, dass eine Kuh bis zu 200 Liter Trinkwasser braucht. Außerdem haben wir erfahren, dass Kühe ihre Nahrung mit der Zunge abreißen müssen, da sie keine Schneidezähne haben. Kühe sind Wiederkäuer, wie man uns erklärt hat. Das bedeutet, dass die Nahrung immer wieder hochgewürgt wird und erneut gekaut wird, bis sie im Pansen endgültig verdaut wird. Zuletzt haben wir an Gummizitzen ausprobieren dürfen, wie man melkt. Das war sehr lustig!
An der nächsten Station hat uns Frau Göttsberger die verschiedenen Stockwerke der Wiese näher gebracht. Mithilfe eines Bilderrahmens erkundeten wir dort die Tier – und Pflanzenwelt. Unsere Ergebnisse hielten wir auf einem toll gestalteten Arbeitsblatt fest. Schließlich haben wir einen kleinen Wettbewerb gemacht: Wir haben ganz kurz Pflanzen, die auf einer Decke ausgebreitet waren, ansehen dürfen und mussten sie im Kopf behalten. Dann haben wir gruppenweise die Pflanzen in der Wiese gesucht.
Frau Göttsbergers Tochter Franzi zeigte uns, wie man Buttert herstellt. Sie gab uns ein Schraubglas, das Sahne enthielt. Nun schüttelten wir die Gläser ganze 10 Minuten lang, bis sich die Flüssigkeit vom Fett abgesetzt hat. Puhh! Das war richtig anstrengend und wir mussten uns abwechseln. So entstand schließlich Buttermilch, in der ein Butterklumpen schwamm. Natürlich durften zu guter Letzt unsere selbstgemachte Butter probieren.
Nun neigte sich unser Ausflug bereits dem Ende. Es war ein richtig schönes Erlebnis. Danke, liebe Familie Göttsberger!


















